KSC unterliegt Union Berlin
Der 11. Spieltag der Zweiten Fußballbundesliga führte den KSC in die Hauptstadt zur Partie gegen den 1.FC Union Berlin. Im Stadion an der Alten Försterei fand der KSC zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel und musste nach einem emotionslosen Auftritt sowie den beiden Treffern von Torsten Quiring und Michael Parensen (15., 79.) eine verdiente 0:2-Auswärtsniederlage hinnehmen.
15.10.2011 - Aus dem Stadion an der Alten Försterei berichtet Matthias Hahn
Bei idealen äußeren Bedingungen erwischten die Blau-Weißen einen schlechten Start und hatten große Probleme zu ihrem Spiel zu finden. Anders die Berliner, die vor allem durch Standardsituationen immer wieder für Gefahr vor dem Tor von Dirk Orlishausen sorgten. So unter anderem auch in der 6. Minute, in der Torsten Mattuschka den Ball aus 16 Metern gegen das Lattenkreuz hämmerte. Die Gäste aus der Fächerstadt fanden in den ersten 45 Minuten nie richtig zu ihrem Spiel und wirkten gerade nach vorne stark verunsichert und auch etwas ängstlich. Echte Torchancen für den KSC blieben deshalb erst einmal Mangelware. Folglich musste der KSC dann auch in der 15. Minute den 0:1-Rückstand durch Christopher Quiring hinnehmen. Passend zum Spielverlauf ging dem Treffer ein Freistoß voraus, den Orlishausen nicht entscheidend abwehren konnte. Im Gegenteil, er faustete die Hereingabe direkt vor die Füße Quirings, der dankend annahm und nicht mehr viel tun musste, um den Ball im Tor unterzubringen. Gegen Ende der ersten Hälfte wurde der KSC dann zwar etwas besser, letztendlich fehlte jedoch der letzte Biss, um auch die Gastgeber entscheidend unter Druck zu setzen.
Auch im zweiten Spielabschnitt dominierte die Neuhaus-Elf das Geschehen und ließ den Blau-Weißen nur wenig Raum zur Entfaltung. Die etwa 1000 mitgereisten KSC-Anhänger sahen in der 55. Minute die erste richtige Möglichkeit ihrer Mannschaft durch Anton Fink. Doch Unions-Schlussmann Glinker hatte aufgepasst und klärte Finks Schuss gerade noch zur Ecke. Im direkten Gegenzug hatten dann die Berliner die Konterchance zum 0:2, und der KSC durfte sich bei seinem Schlussmann bedanken, dass dieser den Schuss von Savran noch zur Ecke abwehren konnte. Großes Glück hatte der KSC dann in der 72. Minute, dass John Mosquera aus aussichtsreicher Position links am Tor vorbeischoss und es somit verpasste, den Sack vorzeitig zu zumachen. Dies holte Parensen in der 79. Minute erfolgreich nach und führte sein Team mit seinem Tor zum 0:2 endgültig auf die Siegesstraße. In der 88. Minute hätte dann der eingewechselte Klemen Lavric noch den Anschlusstreffer besorgen können, doch auch dies gelang nicht.
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