KSC empfängt Tabellenführer Greuther Fürth

29.09.11 14:30 Uhr

Mit der SpVgg Greuther Fürth gastiert am Sonntag (13.30 Uhr) die Mannschaft der Stunde im Wildpark. Ausgerechnet jetzt drohen KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger die Stürmer auszugehen.


Von David Ruf
Andrei Cristea, Simon Zoller und Louis Ngwat-Mahop, der das Krankenhaus inzwischen verlassen hat und nun seine Reha in Karlsruhe absolvieren wird, werden noch länger ausfallen, nun steht der zuletzt wieder treffsichere Klemen Lavric für die Partie am Sonntag aufgrund seiner fünften gelben Karte aber auch nicht zur Verfügung. Der Kader stelle sich quasi selbst auf, kommentierte Scharinger die personelle Lage am Donnerstag. Heißt wohl, dass Anton Fink im Spiel gegen die Franken von Beginn an ran darf. Eine Möglichkeit wäre allerdings auch, Alexander Iashvili oder Bogdan Müller aus dem Mittelfeld in den Angriff zu ziehen.

Müller war zuletzt zwar angeschlagen, da er zwischenzeitlich aber wieder mit der Mannschaft trainieren konnte, steht seinem Einsatz nichts im Wege. Weiterhin verzichten muss Scharinger hingegen auf Marco Terrazzino, dessen Entzündung an der Patellasehne nur leicht zurückgeht.

Unterdessen warnt Scharinger davor, das Augenmerk im Spiel nur auf Fürth Goalgetter Christopher Nöthe (7 Treffer) und Olivier Occean (5 Tore) zu richten. „Sie werden oft sehr gut gefüttert“, spielt der Coach auch auf Fürths gefährliches Mittelfeld an. Seinen Fokus in der Übungseinheiten unter der Woche hat der KSC auf das Spiel in Ballbesitz konzentriert und darauf, bei gegnerischem Ballbesitz die Räume eng zu machen.

„Fürth steht wahrscheinlich zu recht ganz oben“, so Scharinger über die Truppe seines Kollegen Mike Büskens. „Meine Jungs wissen, dass sie rangehen müssen. Wir haben nichts zu verlieren.“

Sportdirektor Oliver Kreuzer sagte: „Keiner darf davon ausgehen, dass wir Fürth aus dem Stadion schießen werden. Aber warum sollten wir nicht der Lage sein, ihnen ein Bein zu stellen?“

Euer

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