KSC - 1860 München am Samstag im Wildpark
Im letzten Spiel dieses Jahres will der KSC am morgigen Samstag endlich die ersten Punkte unter Cheftrainer Jörn Andersen einfahren. Gegner im Wildparkstadion ist ab 13.00 Uhr der TSV 1860 München.
Von David Ruf
Die vergangenen drei Tage hat Andersen gemeinsam mit seinem Team genutzt, um sich in ein Kurztrainingslager in der Sportschule Steinbach zurückzuziehen. „Wir hatten das Gefühl, dass es sehr wichtig war, wegzufahren und unsere Ruhe zu haben“, sagte der 48-jährige bei der wöchentlichen Pressekonferenz am Freitag.
Man habe viel miteinander gesprochen und diskutiert und auch auf die im mentalen Bereich bei den Spielern vorhandenen Probleme wurde intensiv und mit Hilfe des Karlsruher Sportpsychologen Dr. Thomas Meyer eingegangen. Meyer begleitet das Team auch noch am Freitag ins Mannschaftshotel. „Diese Maßnahme wurde von der Mannschaft gut angenommen, sie hat extrem konzentriert mitgezogen“, berichtete Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Ich hoffe, dass dies dazu beiträgt, dass wir ein gutes Spiel machen und morgen die Punkte holen.“ Auch Chefcoach Andersen zog ein positives Fazit des Trainingslagers. „Es gab wieder Fortschritte in gewissen Bereichen und ich habe gesehen, dass die Mannschaft am Samstag gewinnen will.“
Was seine Startelf angeht, ist Andersen derzeit noch zum Abwarten gezwungen. Hinter dem Einsatz von zwei Spielern stünden noch Fragezeichen. Um wen es sich dabei handelt, wollte der Norweger jedoch nicht verraten. „Wir wollen dem Gegner schließlich nicht helfen.“
Sicher ist jedoch, dass mit Steffen Haas (Angina) und Delron Buckley (Rückenprobleme) zwei „Schüsselspieler“ (Andersen) gegen die „Löwen“ fehlen werden. Auch Luis Robles wird aufgrund einer privaten Angelegenheit nicht dabei sein. Timo Staffeldt hingegen ist nach seiner Verletzung bereits die ganze Woche wieder mit im Mannschaftstraining. Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf darf sich nach seinem guten Auftritt in Duisburg unterdessen Christian Timm machen. „Er ist eine Option“, bestätigte Andersen.
Der Coach erwartet mit den Sechzigern einen „sehr starken Gegner mit einer sehr starken Offensive“. „Die Mannschaft weiß alles über den Gegner, aber wir müssen uns gut verkaufen und auf dem Platz unsere Leistung bringen.
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