Gegen Ingolstadt zählt nur ein Sieg

03.11.11 15:24 Uhr

Im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 (Freitag, 18.00 Uhr) kehrt beim KSC mit Markus Kauczinski ein alter Bekannter als Interimscoach zurück auf die Trainerbank.


Von David Ruf
Nach vier Trainingstagen habe er einen „positiven Eindruck“ von der Mannschaft, berichtete der 41-jährige am Freitagnachmittag. Die Stimmung sei nach der Entlassung Rainer Scharingers zunächst gedrückt gewesen, „doch wir haben es schnell geschafft, den Fokus auf Freitag zu legen“. Das Team wisse, um was es gehe. „Die Spieler sind gewillt, Leistung zu bringen.“

Die taktische Grundordnung will Kauczinski nicht verändern. „So viele Möglichkeiten gibt es hier gar nicht und es war auch nicht alles so schlecht.“ Personell wird es aber zu Änderungen kommen. Im defensiven Mittelfeld muss Steffen Haas ersetzt werden, er fehlt aufgrund seiner fünften gelben Karte. Timo Staffeldt oder auch KSC II-Kapitän Ole Schröder könnten hier laut Kauczinski Alternativen sein. Ebenfalls fehlen werden Bogdan Müller (Adduktorenverletzung) und Florian Lechner, der sich eine Verletzung an der Wade zugezogen hat. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Marco Terrazzino und Matthias Cuntz.

Unterdessen läuft im Wildpark die Suche nach einem neuen Cheftrainer. „Wir arbeiten mit Hochdruck“, sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer. Spätestens am Montag wolle man einen neuen Coach präsentieren. Zunächst zähle aber die morgige Partie. „Wir hoffen, dass wir den berühmten Hebel jetzt finden und umlegen können.“

Euer

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