Auswärtsniederlage bei Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt hat dem KSC am letzten Spieltag der Hinrunde eine weitere Niederlage beschert und nach einem Doppelpack von Theofanis Gekas verdient mit 2:0 gewonnen.
03.12.2011 - Aus der Commerzbank-Arena berichtet Matthias Hahn
Der Tabellenzweite war von Beginn an die bessere Mannschaft, ließ den Blau-Weißen keinerlei Chancen und konnte nach der frühen Führung relativ beruhigt aufspielen.
Gegen offensiv ausgerichtete Frankfurter veränderte KSC-Chefcoach Jörn Andersen seine Mannschaft auf nur einer Position und brachte für Timo Staffeldt Matthias Cuntz.
Vor 37100 Zuschauern erwischten die Blau-Weißen einen denkbar ungünstigen Start und mussten nach einem kapitalen Fehler von Steffen Haas im defensiven Mittelfeld bereits nach wenigen Sekunden das 0:1 durch Theofanis Gekas hinnehmen. Den Frankfurtern spielte dies natürlich in der heimischen Commerzbank-Arena hervorragend in die Karten und so dominierten die Hausherren die Anfangsphase nach Belieben. Beim KSC dagegen lief nicht wirklich viel zusammen. Vor allem im Spielaufbau leisteten sich die Gäste zu viele Fehler und wirkten sehr nervös und verunsichert. In der 23. Minute hatte der KSC dann großes Glück, dass Pirmin Schwelger aus seiner Chance nicht mehr machte und den Ball nur über das Tor von Luis Robles hämmerte. Die etwa 4000 mitgereisten Karlsruher mussten sich bis zur 29. Minute gedulden, ehe sie einen ersten Schussversuch von Delron Buckley zu sehen bekamen, der jedoch direkt in den Händen von Eintracht-Keeper Thomas Kessler landete. Die Hessen blieben auch in der Folgezeit die gefährlichere Mannschaft und waren dem 0:2 wesentlich näher, als der KSC seiner ersten richtigen Torchance. So setzte Schwelger in der 32. Minute einen Freistoß aus etwa 25 Metern an den linken Pfosten. Im Gegenzug versuchte Alexander Iashvili Gaétan Krebs in Szene zu setzen, seine Hereingabe blieb aber an Kessler hängen.
Auch nach der Halbzeitansprache hatte das Team von Armin Veh insgesamt mehr vom Spiel. Erneut war es der Pfosten, der der Eintracht den Ausbau der Führung verweigerte und den KSC, trotz bescheidener Leistung, weiter im Spiel hielt. In der 53. Minute ergab sich für Krebs die Chance zum Ausgleich, der Franzose zeigte jedoch Nerven und scheiterte aus kürzester Distanz an Kessler. Und auch ein Schuss von Lavric (61.) aus halblinker Position stellte den Frankfurter-Schlussmann vor keine größeren Probleme. Deutlich besser machte es die Eintracht, die in der 67. Minute erneut durch Gekas auf 0:2 erhöhte und damit endgültig auf die Siegerstraße einbog. Der KSC brachte zwar mit Anton Fink und Marco Terrazino zwei weitere Offensivkräfte, am Ergebnis änderten diese Wechsel jedoch nichts mehr.
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