Andersen nimmt sein Team in die Pflicht

02.12.11 10:06 Uhr

„Wir haben etwas gutzumachen“ beschreibt KSC-Cheftrainer Jörn Andersen die Aufgabe für seine Mannschaft im Spiel beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt (Samstag, 13.00 Uhr / Commerzbank-Arena).


Von David Ruf
In der Metropole am Main sollen die etwa 4000 erwarteten Karlsruher Fans einen anderen KSC zu Gesicht bekommen. „Wir wollen hinfahren, um etwas mitzunehmen und nicht, um den Schwanz einzuziehen“, beschreibt Andersen seine Erwartungen. Im letzten Spiel gegen Aachen habe man zu wenig fürs Spiel getan, zu viele Ballverluste gehabt und aus den eigenen Chancen zu wenig gemacht. Sein Fazit nach der Trainingswoche: „Ich denke, die Mannschaft hat das kapiert.“

Damit Kapitän Alexander Iashvili und seine Mitspieler etwas mitnehmen können, müsse man „laufen, aggressiv spielen und Zeichen setzen“, so Andersens Vorgabe. „Kämpfen, rennen und fighten“, diese Tugenden erwarte er auf dem Platz, so der Norweger. Dennoch fehlen ihm „Drecksäcke“ in seinem Team, bekannte der 48-jährige am Donnerstag. „Vielleicht sind wir einfach zu lieb.“

Ganz und gar nicht zurückhaltend gingen die Karlsruher unter der Woche im Testspiel gegen den FC Schaffhausen zu Werke und schenkten den Schweizern gleich acht Tore ein. Sechs davon gingen alleine auf das Konto von Anton Fink. Man dürfe diese Partie zwar nicht überbewerten, so Andersen, dennoch habe sich Fink aufgedrängt und könnte ein Kandidat für die Startformation am Samstag sein. Gleiches gelte für Matthias Cuntz.

Weiter verzichten muss Andersen auf Stammtorwart Dirk Orlishausen. Andersen hofft, dass der 29-jährige in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und beim Spiel in Duisburg wieder im Kader stehen könne.

Euer

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